Der Ring des Polykrates
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Der Ring des Polykrates

15.90

»Dies alles ist mir untertänig … Gestehe, dass ich glücklich bin«

von Friedrich von Schiller
mit Bildern von Almud Kunert
ab 7 Jahre, 32 Seiten, 21 x 28 cm
Halbleinen, Pappband, matt kaschiert
ISBN 978-3-934029-67-5

auf der Longlist der Stiftung Buchkunst: »Die schönsten deutschen Bücher 2017«

 

Art.-Nr.: 978-3-934029-67-5 Kategorie:

Produktbeschreibung

Kann man zu viel Glück haben? In »Der Ring des Polykrates« muss sich der griechische Herrscher genau diese Frage stellen. Polykrates steht stolz auf den Zinnen seines Palastes und schaut auf die Stadt Samos herunter, die ihm gehört. Sein Freund Amasis, der König von Ägypten, ist zu Besuch und kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus: Alles, was für Polykrates eine Bedrohung darstellen könnte, löst sich letztendlich in Wohlgefallen auf. Amasis fürchtet, dass dieses schier unglaubliche Glück seines Freundes den Neid der Götter wecken könnte! Um deren Zorn zu mildern, rät er ihm, den Göttern ein Opfer zu bringen. Polykrates hört auf den Rat seines Freundes und wirft seinen wertvollsten Siegelring ins Meer. Aber als der Ring des Polykrates seinen Weg zurück zu ihm findet, ist das Staunen groß…

Der Autor: Friedrich Schiller, geboren 1759 in Marbach, gestorben 1805 in Weimar, gilt neben Goethe als bedeutendster deutscher Dichter.

Presse

Rattenfänger-Literaturpreis 2018

auf der Empfehlungsliste

Der Tagesspiegel

»Kinderbuchregale platzen aus allen Nähten. Unfassbare 9000 Titel kommen pro Jahr neu auf den Markt. Verlage locken mit Apps und digitalen Lesestiften. Wer liest noch Gedichte? Und: Gehören Schiller und Goethe in die Kinderbuchecke? Unbedingt! »Der Ring des Polykrates« aus der Reihe »Poesie für Kinder« des Berliner Kindermann Verlags bietet einen wunderbaren Einstieg in die klassische Lyrik. (…) Schillers Sprache mag heute etwas sperrig klingen. Bilder von Almud Kunert, gewürzt mit viel schwarzem Humor, machen den Text eingängiger.«

Alliteratus

»Was Almud Kunert aus den Worten des Dichters und den daraus erwachsenden Vorstellungswelten optisch gezaubert hat, kann man nur als kongenial bezeichnen. (…) Es ist ein Buch voller Wunder, das da vor mir liegt. Dazu ein eindrucksvolles, vor Fantasie und Kreativität überschäumendes Panoptikum durchdachter und perfekt inszenierter Bilder – alles zusammen ein tolles Spektakel für Leser und Betrachter jeder Altersgruppe, vom Kind bis zum Greis. Eine ganz starke Empfehlung!«

webcritics.de

»Ob als Geschenk für literaturbegeisterte Kinder als auch Erwachsene oder als Diskussionsanlass zur Interpretation der Ballade im Schulunterricht – der neue Band aus dem Hause Kindermann ist wieder einmal sehr gelungen und nur zu empfehlen.«

quergelesen

»Zwar machen die deftig-witzigen und bunten Illustrationen den Inhalt verständlicher, aber die philosophischen Grundfragen bleiben unbeantwortet: Muss man erlebtes Glück „zurückzahlen“? Folgt auf eine Glückssträhne immer Unglück? Wird man für Glück gar bestraft? Der ägyptische König meint „ja“, doch wir können dieses antike Denken kaum verstehen! Gerade deswegen ein spannendes Buch, um mit Kindern ins Philosophieren zu kommen.«

Amt für Volksschule Thurgau

»Im malerischen Stil verarbeitete Almud Kunert vornehmlich Pastelltöne und lässt so eine mediterrane Grundstimmung entstehen, passend zum Schauplatz. Sie arbeitet sehr detailreich, so dass es bei genauerer Betrachtung witzige und skurrile Details zu entdecken gibt. Neben Graffitis auf Wänden, die zum Tod des Tyrannen Polykrates aufrufen und Reminiszenzen an Polykrates spielt die Illustratorin mit der Perspektive und Größendarstellung. Polykrates steht überdimensioniert und gottesgleich auf seinem Palast, während zu seinen Füßen das tägliche Leben zusammengeschrumpft dargestellt wird. (…) Alles in allem liegt ein faszinierendes Buch vor, dass im gekonnten Zusammenwirken von Text und Bild einen Einblick in die antike Sagenwelt eröffnet. Das sprachliche Material ist einerseits sehr anspruchsvoll und evoziert beim Rezipienten Fragen, belohnt aber andererseits mit sprachlicher und grafischer Ästhetik, die zu einer vertiefenden Auseinandersetzung anregt.«