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Nis Randers

15.90

»Sagt Mutter, ’s ist Uwe!«BdM1_freigestellt

von Otto Ernst
mit Bildern von Tobias Krejtschi
ab 7 Jahre, 24 Seiten, 21 x 28 cm
Halbleinen, Pappband, matt kaschiert
ISBN 978-3-934029-65-1

 

Art.-Nr.: 978-3-934029-65-1 Kategorie:

Produktbeschreibung

Das Meer tobt, Himmel und Erde erzittern im Licht der Blitze und ein tosender Sturm fegt über die Nordsee hinweg. Plötzlich erspäht Nis Randers draußen auf der Sandbank ein in Not geratenes Schiff, das in den Tiefen zu versinken droht. Im Hauptmast glaubt Nis noch einen Menschen zu erkennen – augenblicklich will er zu dessen Rettung aufbrechen. Verzweifelt versucht ihn seine Mutter zurückzuhalten, hat das Meer ihr doch schon ihre anderen Söhne und ihren Mann genommen. Aber Nis lässt sich nicht aufhalten. Entschlossen springen er und seine Gefährten ins Ruderboot. Sie kämpfen sich durch die mächtigen Wogen, um den Mann im Mast zu bergen. Können sie dem Höllentanz der Wellen standhalten oder werden die schäumenden Fluten die mutigen Seemänner verschlingen?

Tobias Krejtschi bebildert wunderschön dramatisch Otto Ernsts packende Ballade, in der sich die Natur gegen die Menschen erhebt. Vor dunkelrotem Horizont spiegeln die Gesichter der furchtlosen Helden die Schrecken des Meeres wider und unterstreichen damit die spannungsreichen Ereignisse des Gedichts.

 

Leseprobe

 

Der Autor: Otto Ernst (1862-1926) arbeitete bis zum Jahr 1900 als Lehrer. Danach widmete er sich ganz seiner schriftstellerischen Arbeit und wurde mit verschiedenen literarischen Werken, unter anderem mit seiner dramatischen Ballade »Nis Randers«, als Bühnenautor und Schriftsteller bekannt.

 

Presse

Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur

»Buch des Monats Mai 2015«

1000 und 1 Buch

»Die Dramatik, die Krejtschi seinen Bildern zu Otto Ernsts ’Nis Randers’ durch die dunkle, kontrastreiche Farbgebung und den gekonnten Einsatz von Perspektive sowie die Gestaltung des Bildraums erzeugt, ist kaum zu übertreffen. Schaurig packend und atemberaubend schön rast beispielsweise die meterhohe Welle heran, deren Schaumkrone sich zu majestätischen Pferden formt, um das kleine Ruderboot vor sich zu verschlingen. (…) Ein filmreifes Happyend und ein Glücksfall für die Ballade aus dem Jahr 1901, der durch die Bilder Krejtschis neues Leben eingehaucht wird.«

Eselsohr

»Anders als in ‚John Maynard‘ macht Krejtschi hier die aufgepeitschte See zur personifizierten Akteurin des theatralischen Spiels. Damit erfüllt die Illustration auf moderne Weise die Forderung der Ballade nach existentieller Auseinandersetzung des Menschen mit der umgebenden Natur und seiner eigenen. (…) Dieses Buch liefert einen eindrucksvollen Beitrag zum Thema Menschlichkeit und Zivilcourage!«

AJuM der GEW

»Die Ballade hat trotz der Einzelheiten aus der Zeit der Segelschiffe nichts an Aktualität verloren. Sie ist auch heute so eindringlich wie vor 100 Jahren, und sie zeigt, dass man machen muss, was man machen muss. Die Bilder verschärfen die Dramatik und lösen sich auch zum Schluss nicht von der Vorgabe. Eine tolle Interpretation für Menschen jeden Alters!«

Schwarzwälder Bote

»In dunklen, düsteren Farben hat der Illustrator Tobias Krejtschi das dramatische Geschehen dargestellt und den knappen Text der Ballade von Otto Ernst in ihrer eindringlichen Wortgewalt fantastisch in Szene gesetzt.«

Amtsblatt Blumberg

»Es ist ein wahrer Höllentanz, diese Auseinandersetzung der geringen Menschenkraft gegen das aufgewühlte tobende Element und in dramatischer Sprache beschreibt Otto Ernst den schwarzgewölkten roten Himmel, den Blitze durchziehen, und die riesigen Brecher, die toben wie Poseidons wilde ungebändigte Meereshengste. Ebenso übernimmt Tobias Krejtschi in seinen intensiv dunkel gehaltenen Illustrationen atemlose Spannung, zeigt in vielen Details auf, was im Text nicht erwähnt wird, wie die schlichten Rettungswesten aus Kork, mit denen die kleine, tapfere Crew ausgerüstet ist.«

Evangelisch in Varel

»Die dramatischen Bilder des Illustrators Tobias Krejtschi passen perfekt zum Text. Ein wunderbares Buch!«

BLLV – Forum Jugendliteratur

»Es ist bewundernswert wie der Künstler mit einer Eindringlichkeit die Naturgewalten und die Not der Menschen aufs Papier bringt. Dabei ist es nicht nur das Thema Strichführung und die Farben der Bilder, sondern auch die deutliche Überzeichnung der Proportionen und die Überbetonung der Gesichtszüge, dir fesseln und die Bilder einzigartig machen. (…) Empfehlenswert.«

Seitenweise (Stube Wien)

»Markante Farbakzente mit deren Hilfe die Intensität der Ballade illustratorisch aufgegriffen wird.«

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